Dr. Roy Kühne mit Gästen

Zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung rund um das Thema Butterbergtunnel luden der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne und der CDU Stadtverband Osterode am vergangenen Donnerstag in den Freiheiter Hof ein.

In Anbetracht der kürzlich angekündigten Sanierungsmaßnahmen und der häufigen Wartungsarbeiten blieben bisher viele Fragen der Anwohner im Ortsteil Freiheit unbeantwortet.

 

Gast der Veranstaltung war Herr Günter Hartkens, Leiter des Geschäftsbereiches Goslar der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Er gab mit seinem Team einen Einblick in die Hintergründe der routinemäßigen Wartungen, die aktuell vorgefundenen Beschädigungen und die daraufhin notwendigen Sanierungsarbeiten.

 

Vor allem die regelmäßigen Wartungen und die damit verbundenen Vollsperrungen stießen bei den Anwohnern auf Unverständnis. „Wir sehen hier die Landesbehörde in der Pflicht, die Belastung der Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu müssen halbseitige Sperrungen oder auch die Durchführung der Arbeiten in der Nacht als Option geprüft werden“ resümiert Albert Schicketanz, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes.

 

Bei den zahlreichen Gästen entbrannte eine intensive Diskussion über den Einbau einer Belüftungsanlage im kommenden Jahr. Diese wurde vor der Sanierung im Jahr 2014 auf Basis eines Gutachtens nicht erneuert und demontiert. „Bei einer frühzeitigen und fachgerechten Prüfung hätte diese Maßnahme bereits bei der letzten Sanierung durchgeführt und einer erneute Sperrung vermieden werden können“ betont der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne.

 

Insbesondere im Sinne der Anwohner sehen Dr. Roy Kühne und der CDU Stadtverband dringenden Handlungsbedarf bei der zukünftigen Planung von Wartungen und Sanierungen. Ein erster Schritt wird sein, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden für ein striktes Durchfahrtverbot für den Schwerlastverkehr im Ortsteil Freiheit und intensiven Kontrollen zu sorgen. „Gerade in Hinblick auf den anstehenden Stadtumbau West müssen wir schnellstmöglich eingreifen“ so der Bundestagsabgeordnete abschließend.