Ferienzeit ist Badezeit. Die CDU-Ratsfraktion Osterode am Harz fordert in einem Eilantrag die schnellstmögliche Öffnung des ALOHA. Seit dem 08. Juni dürfen laut der niedersächsischen Verordnung Schwimmbäder mit Restriktionen wieder öffnen, Saunen seit dem 22. Juni. Im Gegensatz zu anderen Bädern im Landkreis oder in Niedersachsen aber soll das Osteroder Schwimmbad geschlossen bleiben.

„Trotz der noch anhaltenden Pandemie und der damit verbundenen Vorsicht unterstützen wir die Entscheidung, das ALOHA geschlossen zu halten, nicht“, so der Fraktionsvorsitzende Jan-Steffen Wedemeier.

Sofort nach Bekanntgabe der Nichtöffnung des ALOHA hat die CDU den Kontakt zur Wibo aufgenommen, um die Hintergründe der Entscheidung zu erfragen. Dabei wurden vor allem wirtschaftliche, aber auch ökologische und organisatorische Gründe angeführt. „Der Stufenplan der Niedersächsischen Landesregierung wurde im April veröffentlicht. Aus unserer Sicht war ausreichend Zeit, sich auf die Situation einzustellen und die Öffnung vorzubereiten. Dass das möglich ist, haben andere Bäder im Landkreis und in Niedersachsen bewiesen“, erläutert Wedemeier den gestellten Antrag. In diesem werden auch konkrete Vorschläge für die Umsetzung eines Hygienekonzeptes gemacht. „Die vom Land Niedersachsen geforderten Maßnahmen sind nach unserer Meinung umsetzbar“, so Wedemeier weiter.

Durch die Corona-Pandemie entstanden zuletzt zahlreiche Einschränkungen. Viele Freizeitangebote entfielen und entfallen weiterhin, viele Familien können zudem nicht wie gewohnt in den Urlaub fahren. Nach Meinung der CDU muss es in dieser schwierigen Lage die Aufgabe der Stadt sein, alles dafür zu tun, die Familien und Kinder zu unterstützen und zumindest einen Teil der Einschränkungen aufzufangen. Der Ferienpass bietet trotz der schwierigen Situation wieder vielerlei an, der freie Eintritt in das Schwimmbad aber war und ist immer ein wichtiger Bestandteil davon.

Unseren vollständigen Antrag können Sie hier nachlesen: